Hotel München Glossar: Biergartenrevolution

Am 12.Mai 1995 protestierten ca. 25000 Münchner gegen ein Urteil des bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, der zum Schutz der Anwohner vor Lärm ein Vorziehen der Sperrstunde im Biergarten der Waldwirtschaft bei Pullach auf 21:30 Uhr angeordnet hatte. Schon in der Folgewoche erließ die Bayerische Staatsregierung die Bayerische Biergartenverordnung, die die Sperrstunde auf 23 Uhr festschrieb. Doch gab es noch keine Beschränkungen zur Lärmemission, die die Anwohner belastete. Zum Start der Biergartensaison 1999 erließ die Bayerische Staatsregierung eine neue Biergartenverordnung, die traditionelle Biergärten definiert. Nach dieser Verordnung dürfen die Gäste in Biergärten ihre Speisen selber mitbringen und nur die Getränke vor Ort erwerben. Der Ausschank findet unter Bäumen statt. Die Lärmgrenze wurde auf 5 Dezibel festgesetzt.
Komischerweise hatte die Bierrevolution keine Auswirkung auf die Biergärten im Stadtgebiet von München, obwohl dort die Proteste stattfanden. Dort war die Sperrstunde auf 1 Uhr festgelegt.





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Hotel München Glossar: Café Glockenspiel

Über den Dächern Münchens Kuchen und Kaffee zu schlemmen ist Genuss pur. Das Café Glockenspiel im fünften Stock liegt mitten in der Münchner Altstadt und gewährt einen phantastischen Blick auf das Glockenspiel des Münchner Rathauses und Stadtzentrum. Neben einer großen Frühstücksauswahl oder süßen Leckereien gibt es hier auch eine gehobene internationale Mittags- und Abendkarte. Denn auch am Abend ist der Blick auf den beleuchteten Marienplatz einmalig. Sollten Sie trotz unseren leckeren Frühstücksbuffets doch einmal "Fremdgehen", kann ich Ihnen das Frühstück im Glockenspiel nur wärmstens empfehlen. Schön ist es auch im hinteren Teil, in einem Art Wintergarten, zu frühstücken.

 

Hotel München Glossar: Maibaum

er Maibaum ist ein geschmückter Baumstamm der am 1. Mai , meist von Vereinen des Ortes oder der Stadt, aufgestellt wird.
In der Regel werden sie in den Landesfarben Bayerns, in Form von weiß-blauen Rauten gestrichen die sich um den Baum als Spirale winden.
Der Brauch verbunden mit einem Maifest mit Musik und Tanz wird auch noch heute zelebriert und ist wichtiger Bestandteil der Dorf - Stadtgemeinschaft. Die kurfürstliche Regierung verbot den Burschen 1690 das Maibaumschlagen im Staatsforst. Erst König Ludwig I. erlaubte 1827 endgültig das Maubaum auf stellen.
Im Maibaumsetzen sahen die freien Gemeinden ein Zeichen der erlangten bürgerlichen Selbstständigkeit und natürlich stand auch der Wettbewerb um den schönsten und längsten Maibaum im Vordergrund. Höhen bis zu 30 Meter sind keine Seltenheit .
Früher wurden Maibäume in der Walpurgisnacht am 30. April geschlagen. Heute geschieht das früher, man braucht Zeit um das Stangerl zu bemalen und zu schmücken. Bis zum 1. Mai muss der Baum gut bewacht werden. Ein alter Brauch ist der Maibaum Diebstahl.
Die Regeln besagen, dass dieser „Diebstahl“ nicht bei der Polizei gemeldet wird. Die Vereine und Maibaumbewacher regeln das selbst.
Mit der Spende einer flüssigen Brotzeit (Holzfaß Bier) und einer handfesten Brotzeit, wird der Baum ausgelöst und wer den Schaden hat, hat den Spott! 
Im Stadtgebiet Münchens dürfen Maibäume nur noch per Kran aufgestellt werden, die Konsequenz eines tödlichen Unfalls Anfang der 80er Jahre. Im Umland werden die Bäume noch heute mittels Stangen in die Senkrechte gebracht.

Bayerischer Maibaum



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