Hotel München Glossar: Schwabing

Schwabing ist ein Stadtteil im Norden Münchens, der als Boheme Viertel der Prinzregentenzeit zu literarischer Berühmtheit gelangt ist und auch heute zu den Szenenviertel der bayerischen Landeshauptstadt zählt.
Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts lebten und arbeiteten teils vorübergehend, teils ein Leben lang etwa die folgenden Schriftsteller und Dichter in Schwabing: Ludwig Ganghofer,  Heinrich Mann, Thomas Mann,  Ricarda Huch, Frank Wedekind, Rainer Maria Rilke, Ludwid Thoma, Christian Morgestern, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz, Oskar Maria Graf und v.a.. Auffällig ist, dass kein einziger von ihnen geborener Schwabinger war, nur vier Münchner (Morgenstern, Kolb, Frey und Feuchtwanger) waren und nur sechs Altbayern (Thoma, Ruederer, Christ, Graf, Lichnowsky und Lautensack); alle anderen kamen aus dem „Reich“ oder dem Ausland. Schwabing muss also attraktiv gewesen sein – und es hat beeindruckt: Ausnahmslos alle Genannten haben – entweder in autobiografischer oder in fiktionaler Form – Erinnerungsliteratur an Schwabing hinterlassen, wonach Klima und Wirkung Schwabings gut rekonstruiert werden können.



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Weinstadl

Das Weinstadl ist eines der ältesten erhaltenen Münchner Bürgerhäuser in der Burgstrasse 5. Sehenswert ist nicht nur die Renaissancefassade sondern auch der Laubenhof, der Schneckenturm sowie die Gewölbe im Inneren.

Das stattliche spätgotische Haus mit der 1552 von Hans Mielich bemalten Fassade beherbergte im 16. Jahrhundert die Stadtschreiber und ab dem späten 18. Jahrhundert Weinwirtschaften. Im Nachbarhaus komponierte übrigens Wolfgang Amadeus Mozart 1781 seine Oper „Idomeneo".

Das Hofbräuhaus am Platzl kennt nicht nur jeder Tourist, egal aus welcher Ecke der Erde kommt sondern scheint auch zum Pflichtprogramm eines jeden zu gehören. Was aber nur wenige Touristen wissen zu scheinen: Nur eine Straßenecke weiter befindet sich eine weitere Attraktion: nämlich  das älteste erhaltene Münchner Bürgerhaus - der Weinstadl in der Burgstraße 5. Allein Von außen schon beeindruckt die Renaissancefassade des spät gotischen Hauses, im Inneren das alte Gewölbe.

Aois Senefelder

Senfelder Alois ist der Erfinder der Lithografie. Er entdeckte, dass Solnhofener Plattenkalk, sich gut als Grundlage für ein Druckverfahren eignete. Das Original seiner Stangenpresse steht in München im Deutschen Museum. 1809 wurde Senefelder Inspektor der königlichen Steindruckerei. 1826 gelang Senefelder der Druck farbiger Motive und 1833 der Druck auf Stein übertragener Ölgemälde auf Leinwand. Er erfand die Grundlagen für den späteren sogenannten Offsetdruck. Sein Grab kann auf dem Alten Münchner Südfriedhof, im Glockenbachviertel, besichtigen. In der Ruhmeshalle kann man seine Büste bestaunen.

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